Doppelgänger – Jonas Kaufmann singt Schubert
Projekt
Schubert zwischen Erinnerung und Abschied
In «Doppelgänger» begegnen sich Liedkunst und Musiktheater: Jonas Kaufmann und Helmut Deutsch interpretieren Schuberts «Schwanengesang» in einer dramatisierten Inszenierung von Claus Guth.
Franz Schuberts «Schwanengesang» gehört zu den bewegendsten Werken der romantischen Liedkunst. Entstanden in seinem letzten Lebensjahr, kreisen die Lieder um Sehnsucht und Liebe, Verlust, Erinnerung und die Nähe des Todes. In «Doppelgänger» werden diese Themen nicht nur musikalisch, sondern auch szenisch erfahrbar.
Für die Produktion in der Park Avenue Armory in New York entwickelte Regisseur Claus Guth eine dramatisierte Bühnenfassung, in deren Zentrum Jonas Kaufmann und sein langjähriger Klavierpartner Helmut Deutsch stehen. Die Musik wird dabei Teil eines atmosphärischen Gesamterlebnisses, in dem Raum, Licht, Video und Klang miteinander verschmelzen.
Jonas Kaufmann interpretiert Schuberts «Schwanengesang» und wird von Helmut Deutsch am Klavier begleitet. Ergänzt wird das Programm durch den zweiten Satz der Klaviersonate in B-Dur D 960 – ebenfalls eines der späten Werke Schuberts. Die Verbindung der Musik mit Guths szenischer Interpretation eröffnet einen neuen Blick auf diese vielfach bekannten Kompositionen. Das bei Sony erschienene Doppelalbum umfasst zudem eine CD mit Liedern von Robert Schumann.
Die Filmproduktion hält die New Yorker Inszenierung als Live-Mitschnitt fest. Aufgenommen wurde sie im September 2023 in der monumentalen Halle der Park Avenue Armory und von Bernhard Fleischer filmisch umgesetzt. Sie bewahrt damit eine aussergewöhnliche Verbindung von Konzert, Musiktheater und visueller Inszenierung.
Eine besondere Würdigung erfährt die Produktion 2026: Für die Filmproduktion von «Doppelgänger» wird den beteiligten Künstlern am 11. Oktober 2026 in Berlin ein OPUS KLASSIK verliehen.

